80% im Mischverkehr

Ein holländischer Verkehrsplaner, Dick van Veen, unterwegs als Ratgeber und Planer in Ottawa, Kanada, meint:

„…In den Niederlanden, oft als das Radfahr-Paradies angesehen, werden 80% der städtischen Straßen im „Mischverkehr“ benutzt, Radfahrer und Autos teilen sich die Fahrbahnen. So gesehen muss es etwas Gutes an der gemeinsamen Nutzung der Straße geben.
Wie immer, in den Niederlanden wird jedoch die Vermischung der Verkehrsarten aus der Sicht der Verkehrssicherheit betrachtet.
Die 30-km/h-Grenze ist der Schlüssel zum ‚gemeinsamen Raum’ (Shared Space); Mischverkehr mit höheren Geschwindigkeiten gilt als zu unsicher und damit „unethisch“.
Bei höheren Geschwindigkeiten ist die Trennung ein Muss (zumindest ein Radstreifen, vorzugsweise ein „geschützter“, vom Autoverkehr abgetrennter, Radweg).“
Quelle:
http://www.streetsblog.net/2015/12/03/a-dutch-bicycle-engineers-perspective-on-the-sharrow/

Ein Beispiel aus Amsterdam:
Links ein Radweg, baulich getrennt, rechts ein Radstreifen auf Fahrbahn-Niveau; was fehlt sind die bei uns überall abgestellten Autos…

A-dam2.jpg
Abb.: Stadtplanung A-dam

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