„Gaman“ = Geduld und Beharrlichkeit

„Der Begriff Gaman entstammt der Lehre des Zen-Buddhismus und bezeichnet eine innere Tätigkeit gegenüber äußeren Widrigkeiten“ (nach Wikipedia).

In Tokio/Japan: „Geduld und Beharrlichkeit“ erweisen Fußgeher und Radler einander, müssen sie sich doch jene Flächen teilen, die bei uns eigentlich dem Fußgeherverkehr vorbehalten sind (obwohl sich natürlich Radler auch bei uns – widerrechtlich – auf Gehsteigen herumtreiben)!

„The Gaman Spirit: Why Cycling Works in Tokyo“:

Spöttelnd könnte man sagen, wenn das so gut funktioniert – es heißt, dass 14% aller täglichen Wege in Tokio mit dem Fahrrad absolviert werden – dann könnte man das doch zu DEM Planungsprinzip in anderen Teilen der Welt erheben…

Jegliche Diskussion über eine eigene Radverkehrsinfrastruktur würde sich erübrigen!?

Bei uns wohl unvorstellbar, ist doch die „Gehsteig-Radlerei“ als das Übel schlechthin verschrien…
Nebenbei: Meiner Meinung nach fehlt es dem durchschnittlichen Wiener Stadtneurotiker an „Gaman“, egal, ob er zu Fuß, in der U-Bahn, auf dem Radl oder gar im Auto unterwegs ist…

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