„Pinch point“ = „Quetschungsbereich“!?

Groningen.jpg

Foto: David Hembrew
https://www.youtube.com/user/DavidHembrow

 Der Bildtext:
„Schmaler Radstreifen in Verbindung mit einer Engstelle in Groningen. Dass Busse diese Route benutzen, macht es noch unangenehmer und gefährlicher. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt dabei 50 km / h. Diese Infrastruktur reduziert die subjektive Sicherheit des Radfahrens. Wo dies üblich ist, werden die mehr verletzlichen Mitglieder der Gesellschaft das Fahrrad nicht benützen. Dies ist sehr weit entfernt von den besten Praxis-Beispielen in den Niederlanden…“, schreibt David Hembrew, „Rad-Advokat“, aus seiner englischen Heimat nach Holland (Assen) geflüchtet, und ein leidenschaftlicher Verbreiter der holländischen Planungsvorstellungen, den Radverkehr betreffend.

Zum letzten Satz „…Pinch points are usually designed out.“
Ich würde frei übersetzen: Diese „Pinch points (Engstellen) gehörten auf den Misthaufen der Planungsgeschichte – das müsste man aber erst den Verkehrs-Fuzzies in ganz Österreich hineindrücken…

Gedankenlos wurden und werden solche Sachen sowohl in der Großstadt Wien als auch an vielen Ortseinfahrten in Niederösterreich gebaut – ohne im Geringsten an den Radverkehr zu denken!
Hierorts haben Politiker/Planer und andere Fachleute noch immer keine Einsicht, dass eine solche Situation extreme „Stress-Förderung“ bedeutet.

Zyniker meinen, dass solche „Lösungen“ ein Garant dafür sind, den Radverkehrsanteil im städtischen Bereich so niedrig wie möglich zu halten!

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