Ganz ohne viel Radwegebau…

Ferrara… die Situation in der mittelitalienischen Kleinstadt ist „Wasser auf die Mühlen“ jener, die meinen, die Nutzung des Fahrrades für die alltäglichen Wege sei nicht unbedingt an den Bau von Radverkehrsanlagen gebunden…

Unten stehende Seite stammt aus dem „Drahtesel“, der Vereinszeitung der ARGUS, Arbeitsgemeinschaft umweltfreundlicher Stadtverkehr, Nr. 4/1995.

FerraraDE4.95.jpg

Das fast groteske Gegenbeispiel:
Milton Keynes Retortenstadt in England mit Radweginfrastruktur, vom Autoverkehr getrennt, mit geringem Radverkehrsanteil von 4%, Auto 75% (Zahl aus 2009).
Quelle: http://epomm.eu/tems/index.phtml?Main_ID=2928

„Leichtigkeit und Freiheit“ verspricht die Stadtverwaltung:
„Milton Keynes wird oft als für das Auto entwickelt bezeichnet, aber es ist auch für das Fahrrad mit Redways, Unterführungen und ausgewiesenen Radrouten und Abstellanlagen eingerichtet. Sie werden in der Hauptverkehrszeit nicht im Verkehr stecken bleiben, wenn sie mit dem Rad auf dem Redway-System fahren!“

Na ja, Fahrradkultur kann man eben nicht aus dem Boden stampfen…

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