Polsterzipfs


Vorschau von „Polsterzipf“

Abb: ARGUS-Auge

„Polsterzipfs“ nennt man in Wien die an manchen Straßenkreuzungen in der Mitte der Fahrbahn angebrachten Hindernisse, die für den Kfz-Verkehr gedacht sind – als Tempobremse!

Dass mit der „Entschleunigung“ des MIV auch der Radverkehr zum Handkuss kommt, wenn die Positionierung dieser „Trümmer“ bis in den Seitenbereich der Fahrbahn reicht, quält die Bezirkspolitiker nicht und die Straßenplaner kaum…
Wenn man kritisiert, kommt man leicht ins Querulanten-Fahrwasser.

Besser wird es für die Radlerei, wenn man diese „Polsterzipfs“ verkleinert, so dass der Radverkehr seine Fahrlinie einhalten kann und nicht nach rechts und dann wieder nach links schwenken muss!
Detail am Rande: Planungszuständige in der Steiermark kennen die „Polsterzipfs“ nur als Mehlspeise – und dort sollte sie auch bleiben!

In Wien orientiert man sich an den „Berliner Kissen“, die schon vor längerer Zeit im Berliner Stadtteil Moabit angelegt wurden, allerdings mit einer Durchfahrtsmöglichkeit für den Radverkehr auf Null-Niveau!
Auch hier: Wien ist anders… und man beruft sich, wie bei den Schwellen/Aufdoppelungen auf Altbürgermeister Helmut Zilk, der einmal Kritikern gegenüber äußerte: „…. Da werden halt die Radler das Popscherl heben müssen…“, was aber partout viele nicht einsehen wollen – ich gehöre auch dazu!?

Also: „Polsterzipfs“ als Mehlspeise, etwa zum Wiener Häferlkaffee – durchaus eine gute Idee, aber nicht im Straßenbau!

Rezept:
http://www.gutekueche.at/polsterzipf-rezept-5731

Video: Mit Gebrauchsanleitung, wie man es macht!

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