3 mal Moskau

2015 – Towarisch Rosinak & Co

Cafe-Puschkin.RUFoto: Cafe Puschkin.RU

MitarbeiterInnen eines großen Ingenieurbüros in Österreich bearbeiten einen „GeneralRADverkehrsplan“, um Moskau den Mief der totalen Radfeindlichkeit zu nehmen.
Na wer weiß, mit einigen Anstrengungen… wollen die Russen vielleicht Wien mit den mageren 6% Radverkehrsanteil überholen?

Eins scheint festzustehen: Bei dem vielen Platz, den die dort haben (6 Auto-Spuren in eine Richtung), werden die Planer wohl nicht auf das Inventar der „Mehrzwangstreiferln“ nach Wiener Muster oder gar der Geh- und Radwege (wie am Ring) zurückgreifen müssen…

http://www.rosinak.co.at/de/news/moskau-ist-auf-dem-weg-zu-umweltfreundlicher-mobilität

1992 – Auf der Suche nach einem Klapprad

Der damaliger ARGUS-Korrespondent Ludwig Zauner meldete sich aus Moskau – gerade erst war das Radfahrverbot gefallen… jawohl, ganz ohne Spaß, das gab es wirklich – anscheinend wurden unter den Kommunisten Radfahrer als „Anarchisten“, dem traditionellen Feindbild, eingestuft!?

Im „Drahtesel“ der ARGUS gab es einen Bericht.
Siehe auch:
https://honzosblog.wordpress.com/2013/05/26/ja-damals-in-moskau/

1985 – Demo für ein Radfahrverbot in Wien

Am Faschingsdienstag im Jahre 1985 in der Opernpassage – eine ARGUS-Aktion:
Nach dem damaligen Vorbild Moskaus, wo ein absolutes Radfahrverbot herrschte, sollte für ein Radfahrverbot in Wien geworben werden, in Kombination mit einem sogenannten (eben dafür erfundenen) „Niki-Lauda-Volksbegehren“, den absoluten Auto-Kick darstellend.

Unterschriftslisten lagen auf… russische Musik wurde gespielt, Wodka ausgeschenkt, was blitzartig die Community der Nichtsesshaften wahrnahm und jeweils gegen eine Unterschrift ein Stamperl Wodka bekam.
„Sa sdorowje“

Die damalige ARGUS-Aktivistin Gert B., jetzt grüne BVStin in Wien 7., Neubau/Bobostan, in Pelzmantel und Pelzhaube, betreute den Info-Stand, auch mit ihren russischen Sprachkenntnissen die Sache unterstützend…
Ein ARGUS-Aktivist Peter R., jetzt bei der ESA beschäftigt, bekam damals von einem Besucher eine Watschn, weil er allzu stark für ein Radfahrverbot in Wien argumentierte!
Andere ARGUS’ler standen zeitweise hinter einem Pfeiler und konnten sich vor Lachen kaum halten..
Do Svidaniya

https://youtu.be/fSDW0IkyBwk
Gilbert Becaud 1964 Nathalie
……………………….

PS: Fast hätte ich dieses Dokument aus dem Jahr 2014 vergessen, wo starkes Interesse an den „Sharrows“, Fahrradsymbole mit Pfeil ersetzen Radwegebau, (wertvolle Flächen für den Autovekehr bleiben dadurch frei) auch in Moskau behauptet wird:

UmändernVersuch

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