Verkehrswüste?

0001aSFoto: Google Maps

Wenn man es so von oben betrachtet…
Danke der „Googleusen“ („Internetz-Nosara“): Oft zeigen auch in Kopenhagen Kreuzungen eine Vielspurigkeit, wie sie in Wien vorkommt.

Aber, der Unterschied: Die blauen Markierungen sind Flächen, die den Radverkehr über die Kreuzungen leiten sollen… und da ist nicht der „Schmal-Hans“ Planungsmeister, das sind ordentlich breite, deutlich sichtbare Spuren, die den Radlerinnen und Radlern eine gewisse selbstbewusste Identität geben, den Autofahrenden aber deutlich auf den Radverkehr aufmerksam machen.

Eine Besonderheit: Meistens laufen die Kopenhagener Einrichtungs-Radwege – anstelle einer Parkspur angelegt – VOR einer Kreuzung in eine allgemeine Rechtsabbiegespur aus, in welcher der Radverkehr über die Kreuzung hinaus GERADEAUS weitergeführt wird!
Das Modell funktioniert gut bei den vielen, pulkenden Radlerinnen und Radlern, die dort unterwegs sind, aber auch durch defensives Verhalten beim Autofahren!

Eine weitere Besonderheit in Dänemark: Radlerinnen und Radler dürfen nur indirekt links abbiegen.

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