Explosionsartige Steigerung…

Vor zwölf Jahren, im Jahre 2003 kam es in Wien zu zwei Streiktagen im öffentlichen Verkehr, jeweils Anfang Mai, bzw. Juni – die Gründe dafür seien einmal ausgeklammert.

An den damals bestehenden 4 automatischen Zählstellen konnte man eine drei- bis vierfache Steigerung des Radverkehrsaufkommens feststellen… Hier die Darstellung des „Wiener Wunders“ im Drahtesel Nr.4/2003: Auf der Titelseite:

ÖffiStreik1
In einem Artikel: ÖffiStreik2
Im Mai 2003 fuhren an der (ehemaligen) Zählstelle am Burgring durchschnittlich 5.114 RadfahrerInnen (werktags), am Streiktag 2003 11.321 RadfahrerInnen, ergibt eine Steigerung um 231,6% (Mai 2014: Vergleichszahl Opernring/innen 4.126 Rf)
Im Juni 2002 fuhren an der Zählstelle am Burgring durchschnittlich am Tag 4.888 Rf (werktags), so waren es am Streiktag 2003 13.701 Rf – ergibt eine Steigerung um 280,3% (Juni 2014: Vergleichszahl Opernring/innen 4.965 Rf)
Nebenbei: Ein Vergleich der Zahl der Rf von 5.114 im Mai 2003 am Burgring mit der Zahl der Rf von Mai 2014 mit 4.126 Rf ist nicht zulässig, da durch die Radfahrmöglichkeiten auf der Ring-Außenseite ab 2012 die Zahl gesunken ist… Dies gilt natürlich auch für Juni 2002 mit 4.888 Rf zu Juni 2014 mit 4965 Rf, wo es eine geringfügige Steigerung gibt.

Schlussfolgerung (augenzwinkernd): Wenn man eine wirklich große Steigerung des Radverkehrsanteils in Wien erreichen will, muss man den öffentlichen Verkehr stilllegen… Oder gäbe es noch andere Möglichkeiten?

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