Bloß 7 Prozent?

Eine nun schon ältere Arbeit aus der BRD stellte einen (mageren) Prozentsatz von 4% Radlerinnen und Radlern fest, die, bei von der Benutzungspflicht freigegebenen Radwegen, die Fahrbahn nutzten…
DI Dankmar Alrutz ließ über 30.000 Radler befragen…

Im Rahmen einer Diplomarbeit in Wien wurden zwar „nur“ 1.600 Radler befragt, das Ergebnis ist ähnlich: 7% der Befragten gaben an, freigegebene Radwege nicht zu benützen.

Warum nur so wenige, bei Wahlfreiheit?
Einige Meinungen dazu:
>> Menschen suchen die „Radwege“, baulich getrennt von der Fahrbahn,
>> Auch jene Radwege werden benutzt, die oft eng, unübersichtlich, bruchstückhaft sind,
>> Menschen werden auf Radwege förmlich gezwungen… „Radweg“ = Rad WEG – von der Fahrbahn, d. h. mehr Platz für den Kfz-Verkehr.
>> nicht die Aufhebung der Benutzungspflicht sei das Problem sondern das Fehlen guter Radwege…

Ein zentraler Radweg in Wien, den man nicht benutzen muss:
4., Operngasse, Zweirichtungs-Radweg in Einbahn-Richtung; eigentlich auf der „falschen“ Seite, links in Einbahnrichtung, gelegen; die rechte Spur, eine Busspur, ist für den Radverkehr freigegeben.
Wie zu beobachten, fahren Radlerinnen und Radler in der überwiegenden Mehrzahl weiter auf dem schmalen, längst umbauwürdigen 2-Richtungs-Radweg…

Unübersichtlich, zu schmal, stark befahren…

DIGITAL CAMERA Foto: H. D.

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