SCS und die Folgen…

GLOBAL SHOPPING VILLAGE

So heißt ein Film von Ulli Gladik, der sich sehr kritisch mit den „Shoppingcenters“ auseinandersetzt.
Am 2. 11. 2014 um 13 Uhr gibt es eine Matinee-Vorstellung im Filmcasino Wien, 5., Margaretenstraße 78.
(https://www.facebook.com/events/321787991337862)
Trailer: www.globalshoppingvillage.at

Nach dem Film diskutieren:
Hermann Knoflacher, Verkehrsplaner,
Stephan Mayer-Heinisch, Obmann des Austrian Council of Shopping Centers,
Sybilla Zech, Raumplanerin,
Ulli Gladik, Regisseurin,
Moderation: Wojciech Czaja, Architekturjournalist

„Eine eindringliche Studie mit absurd anmutenden Szenarien und überraschend offenherzigen Wortmeldungen, angesichts deren man sich als kritischer Konsument nur an die eigene Nase fassen kann“ Sabine Zeithammer, Falter

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„Eines Abends stand Herr Rüther ganz fassungslos vor seiner geliebten Fototapete.“
Quelle: “Die Presse”; Cartoon: Gerhard Glück

PS:
Die Fortsetzung des Films würde dann wahrscheinlich die unrühmlichen Tätigkeiten der neoliberalen Entwickler in den Innenstädten betreffen, mit der Tendenz zur Gentrifizierung, in Wien z. B. die FUZO 1., Kärntner Straße oder neueren Datums in 6., 7., Mariahilfer Straße, wo die öffentliche Hand mithilft, der öden Szenerie der internationalen Ketten ein entsprechendes verkehrsmäßiges Umfeld zu garantieren, nachdem man draufgekommen ist, dass auf der „grünen Wiese“ nicht mehr viel zu machen ist…
Siehe auch:
https://honzosblog.wordpress.com/2013/10/06/kunstler-gescheiter-als-verkehrsfuzzies/

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Eine Antwort to “SCS und die Folgen…”

  1. Rene Says:

    Idee bei der Meidlinger Hauptstraße oder der Favoritner Hauptstraße war es, Anwohnern mit wenig grün öffentlichen Raum zurückzugeben. Das kann auch für den 06./07. behauptet werden. Ein Gang bestätigt dies. Im Gegensatz dazu ist der erste weitestgehend eine Zone von die Nicht-Konsumierung weniger Spass macht als in der Mariahilfer Straße. Stadtbaurat Hoffmann hatte auch davon gesprochen, dass es nicht Sinn der FUZO ist den Geschäften Kunden zu bringen. FUZOs müssten da entstehen, wo die Menschen wohnen. Poltisch wären hier auch Mietpreisobergrenzen andenkbar. In Wiener Gemeindebauten wird es aber kaum zu Preissteigerungen kommen, wenn das Umfeld attraktiv wird. Wie viele Wohnungen gibt es in der Mariahilfer Straße? Dort, wo Begegnungszone oder FUZO sind? In der Kärtner Straße war der meiste Verkehr, dort wollte niemand wohnen. Damals hätte man langfristiger denken müssen.

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