Ohne Radverkehr!?

2., Taborstraße/Obere Augartenstraße Wiens nervigste Kreuzung: nach einer BürgerInnen-Befragung, wurde jetzt um viel Geld umgebaut… und mehr oder minder absichtlich auf den Radverkehr „vergessen“!

Wo sollen da die Radler fahren?

MaßeTaborstr

Das angehobene Haltestellenkap ist eine reine Rechtsabbiegespur; dass der Radverkehr geradeaus fahren darf, soll nun mit einem „Vorwegweiser“ (Modell „Autobahn“) angezeigt werden.
Der Radverkehrskoordinator blieb mit seiner Forderung nach einer Radspur am rechten Rand allein…Für den Fußgeherverkehr wurde ein überbreiter Gehsteig hergestellt…
Ein Lkw, aber auch ein Bus blockieren die Fahrbahn, Radler weichen schon jetzt auf den Gehsteig aus.

KapMinus
Aber auch den Fahrgästen geht es nicht besser, wenn drängelnde Autofahrer auf das Kap auffahren und den Fahrgastwechsel behindern – „Stoßstangenputzen“ ist angesagt!

KapPlus
Dass es auch anders geht, zeigt die Örtlichkeit in 9., Spitalgasse. Für beide Haltestellen gilt aber die Forderung nach Einrichtung einer sogenannten „Zeitinsel“, eine rot-gelb Ampel, die bei Einfahrt einer Straßenbahn auf ROT schaltet!

Abgewimmelt werden solche Ideen von den „Wiener Linien“ mit dem Hinweis, dass dafür kein Geld vorhanden sei! Millionen fließen in die U-Bahn – wo sind bei der vielfältigen Problematik eigentlich die Verkehrsspezialisten der Wiener Grünen?
Fotos: H. D.

Advertisements

3 Antworten to “Ohne Radverkehr!?”

  1. Kurt Enenkel Says:

    Besser vergessen als an den Rand gedrängt !
    Ich bin froh, wenn die MA18/28/46 vergisst etwas zu verschlimmbessern.
    Honzo, verfall bitte nicht wieder in das Stadium „4m Fahrbahn ? Für die Autler reichen 2,50, da ginge sich noch ein Mehrzweckstreifen aus“ !

    • dadahans Says:

      Irgendwie ein Missverständnis…ich habe nirgends ein Maß verwendet!
      Jetzt aber: 9., Spitalgasse: da gibt es das 5,00m Maß, in der Taborstraße dagegen die 4,00m – vom 10cm hohen Randstein (Gleistrog) bis zum 3cm Absatz des Gehsteiges gemessen…
      Soviel ich weiß, war in der Spitalgasse Radverkehrskoordinator Blaha am Werk, in der Taborstraße ist er abgestürzt – er wollte dort ebenso einen „Radstreifen“, wie in der Spitalgasse – das wäre aber auf Kosten des Gehsteiges gegangen!

  2. Deppen Europas Says:

    Wen interessieren die Radler?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: