Ring, Ring…

Wussten Sie dass…
…sich bereits in den 70er-Jahren die schwedische Pop-Gruppe ABBA mit dem Ring, der Wiener Prachtstraße aus der Zeit der Monarchie, beschäftigte?
Dort heißt es etwa in der deutschen Fassung:
“Ring, Ring, wann wirst du denn autofrei?“ und
„Ring, Ring, warum denn nur am 1. Mai?“
Usw

ABBA: Hier die Nostalgie-Fassung…

Naja, des is natürlich a matter Schmäh…
Die Wirklichkeit ist rauer: Mehr als 30 Jahre später macht der grüne Gemeinderat Rüdiger Maresch einen Vorstoß, dass sich auf dem Ring was ändern sollte, wird aber von der Chefin, Verkehrsstadträtin Vassilakou, sofort zurückgepfiffen:

http://derstandard.at/1395364141689/Vassilakou-schliesst-autofreien-Ring-fuer-die-naechsten-Jahre-aus

Vassilakou meint: „…in diesem Jahr soll auch der letzte Lückenschluss am Schottenring in Angriff genommen werden. Damit ist der Ring für das Fahrrad gut erschlossen…“.
Leider werden sich dieser Meinung nicht alle RadfahrerInnen und FußgeherInnen anschließen können, vor allem die Kritiker jener Bereiche, wo gemischte Geh- und Radwege vorhanden sind.

Wieder zurück in die Vergangenheit:

„Ständige Auseinandersetzungen gipfelten in Angriffen auf „Radverkehrsplaner“– so stellte sich die damals schon konfliktreiche Begegnung zwischen Radfahrern und Fußgehern dar:

FG.RF.DE1.1991

Aus „Drahtesel“ Nr.1/1991

ARGUS bewies aber auch Phantasie, wie eine Zeichnung (Rückseite des „Drahtesels“ Nr.1/1991) zeigt:

RingVisionDE1.91

Zeichnung: Stuart Matthews

Dabei ging es hier NICHT um die totale Ausschließung des Autoverkehrs, vielmehr um eine Neuorganisation der 3 spurigen „Rennstrecke“: Der Ring, wieder im Begegnungsverkehr, als Tempo 30 Zone, Radverkehr auf der Hauptfahrbahn, die Geh-Alleen nur für den Fußgeherverkehr – eine Art früher „BEGEGNUNGSZONE“!
In Summe:
Fast ein Viertel Jahrhundert später – auch in der Zeit der Diskussionen um die „Begegnungszone“ – könnte doch dieses Modell einmal aus dem Sack der grünen Verkehrs-Ideen geholt werden… oder!?
Wie heißt es doch in einer Einladung zum „Grünen Zukunftskongress“ im Mai 2014:
„Politik ist, Bäume zu pflanzen unter deren Schatten man nicht mehr sitzen wird!“
(???)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: