Mit Kanonen auf Spatzen…

KanonenSpatzen

Der Bürgermeister der Stadt Wien, Michael Häupl, in Bezug auf die kommende Abstimmung über die Mariahilfer Straße:

„Ich empfehle Ja zur Fußgängerzone, Ja zu den Querungen und NEIN zu den Radlern… das wäre die vernünftigste Lösung für Wien.“
Weiters:
„Wir brauchen keine neue Mauer zwischen 6. und 7. Bezirk. Mir ist es nie darum gegangen, die Autofahrer zu vergraulen. Deshalb soll es zu Querungen kommen“
(Österreich, 11/2/2014)

Wenn man die Radlerinnen und Radler „vergrault“ so ist einem das „wuarscht“…
Die sind ja eine Minderheit und meistens Grün-Wähler!
Und außerdem: Bloß 5% fahren mit dem Radl in Wien.
Dass der Bürgermeister einmal als JGler aktiv für die Errichtung des Radweges am Ring war, ist schon lange vergessen…
Dass Häupl den Koalitionsvertrage unterschrieben hat, wo die Steigerung des Radverkehrs bis 2015 auf 10% (!?) festgeschrieben ist, wird anscheinend verdrängt!

Wie sagte doch Mikael Colville-Andersen, der dänische Fahrradexperte, in einem Standardinterview am 15. Juni 2013:
„Was Verkehrsplanung anbelangt, ist Wien eine altmodische Stadt und irgendwo 1950 stecken geblieben. Auf der einen Seite ist Wien sehr stolz auf die öffentlichen Verkehrsmittel, aber auf der anderen Seite dominiert immer noch das Automobil. Dazwischen wird verzweifelt versucht, das Fahrrad hineinzuquetschen. Immer mit dabei ist die Angst, die Infrastruktur des Autos anzugreifen.“

Siehe auch:
https://honzosblog.wordpress.com/2013/06/17/von-planern-die-auf-computer-starren/

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