Vom Radfahren in der „Türzone“…

Aufschlagende Autotüren durch unvorsichtig aussteigende Autolenker sind eine Unfallgefahr und obendrein eine Stresssituation für Radler …

Selbst ohne markierte Radstreifen ist das problematisch genug, weil sich wenig selbstbewusste Radlerinnen und Radler durch auffahrende Autolenker an den Rand drängen lassen und so viel zu knapp an die abgestellten Autos heranfahren!
Verstärkt wird das durch nicht sachgemäße Anbringung von so genannten „Mehrzweckstreifen“ (Radstreifen), die, meist viel zu schmal, neben Parkspuren angelegt sind – 1,50m sind nicht nur in Wien das „Standardmaß“.
Dabei nennen die Richtlinien RVS-Radverkehr aber als „Regelmaß“ 1,75m, die üblichen 1,50m sind nur ein „Klammermaß“!
Selbst nach 3 Jahren grünem Verkehrsressort, ist es in Wien nicht gelungen, Politiker und Behörden von der Markierung dieses unfallträchtigen 1,50m Maßes abzubringen.

Abstand1

Foto: ARGUS, Skizze ADFC
Das Foto zeigt die im Herbst 2013 angebrachte, problematische, Markierung in Wien 9., Währinger Straße: Bei einem Radstreifen mit 1,50m „Breite“ mit einer Parkspur von 2,00m, gerät ein Radfahrer, wenn er mittig fährt, unter Umständen direkt in die Autotür!

Als Ergänzung…
Aufschlagende Autotüren:
Mercedes E-Klasse, Kombi W 212:  96 cm
Hyundai i 10 (Kleinwagen):  88 cm

 Mögliche Lösungen:
>> Verzicht auf die Parkspur
 >> breiter markieren, vor allem einen „Sicherheitsabstand“ anzeigen
>> nichts zu markieren (was viele routinierte Radler für besser halten!)

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