Das gewünschte Ergebnis…

Ergebnisse einer Umfrage der Kronenzeitung zur Mariahilfer Straße von vergangener Woche:
Variante A
Fußgeherzone ohne Bus- und Radverkehr, zwischen Andreasgasse/ Stftgasse: 2.315 Stimmen.
Variante B
Bestehendes Modell FUZO und Begegnungszone („Vassilakou-Projekt“): 1.321 Stimmen.
Variante C
Wiederherstellung wie vor 16. August 2013: 29.283 Stimmen.

Prinzipiell werden Umfragen dieser Art mit großer Skepsis betrachtet. So ergab sich ein Ergebnis, das zu erwarten war, nach all den wochenlangen Diskussionen, die teilweise sehr emotional geführt wurden und sich vor allem gegen das Projekt C, dem „Amtsvorschlag“ der grünen Verkehrsstadträtin, gerichtet waren!

Bei dieser sehr vereinfachenden Fragestellung, waren natürlich andere Varianten erst gar kein Thema, wie:
.- Statt der umstrittenen FUZO eine verkehrsarme Zone, nach dem Modell Neubaugasse; in diesem Fall hätten sich die Wiener LInien mit der Ablehnung der Führung des Busses 13A wohl schwer getan.
.- Eine „Begegnungszone“ in der ganzen Mariahilfer Straße, mit Unterbrechungen = Querungen mit Lichtsignalen nach Vorstellung der Blinden und Sehschwachen.
.- Eine durchgängige Fußgeherzone mit Radverkehr – Problem „Schrittgeschwindigkeit“ (!?).
.- Mariahilfer Straße als „Fahrradstraße“ – nach Beispiel Eindhoven/Holland – Kfz-Verkehr in Einbahnrichtung möglich, Parkplätze nach Maßgabe.
.- Bus-Straße: Einbahn mit Bus- und Radverkehr gegen die Einbahn – so war vor Jahren die Gumpendorferstraße organisiert! Dies würde auch dem Wunsch von Behinderten und Gehschwachen entsprechen, die zur „Feinverteilung“ eine City-Bus-Linie vorschlagen.
usw.
Nach wie vor gibt es die Meinung, man hätte den ganzen Umbau viel breiter diskutieren müssen, mit allen Vor- und Nachteilen…
Dass jetzt ein Architekten-Plan vorliegt, der aber nicht veröffentlicht ist, und bereits Bauverhandlungen stattfinden, macht die Sache noch problematischer… z. B. ist in den Begegnungszonen vorgesehen, im Anschluss an das jetzige Fahrbahnmaß von 6,50 m, einen Fahrbereich ohne Gehsteigkanten zu bauen, wo sich alles abspielen soll, d. h. Bus, Autos, in Einbahnrichtung, dagegen Radverkehr/Taxis. Auf dieser Fläche soll auch Ladetätigkeit abgewickelt werden – eher problematisch, aber man will keine eigenen Ladebuchten ausweisen!
Wohl wieder ein Anlass, das weiter gestritten wird!?

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