Wiens Schönwetter-RadlerInnen

Wird in Wien vorwiegend nur bei „Schönwetter“ das Fahrrad benutzt?
Ein oft geäußerter Verdacht… in diesem Zusammenhang kann man auch fragen wie viele Fahrräder überhaupt Kotflügel montiert haben?
Hier eine Beobachtung – vom „Schani-Garten“ aus:
An einem Wochentag, Anfang August, ein heißer Tag mit Temperatur um 38 Grad;
Ort: 8., Josefstädter Straße/ Auerspergstraße (Radwege entlang der ehemaligen 2er Linie)
Zeit: ab 17 Uhr

Mit Kotflügel waren 160 Fahrräder unterwegs, ohne Kotflügel 98 Fahrräder; d. h. mehr als ein Drittel der beobachteten Fahrräder hatten keine Kotflügel!
(Gesamtzahl der RadlerInnen: 258/ Stunde, entspricht einem DTV von ca. 2600 RF/ 24/h).

Im beigefügten Video  „Cycling in the rain of the Netherlands“ ist kein einziges Radl ohne Kotflügel zu entdecken… (no na!), was natürlich auch daran liegen wird, dass es in Holland einfach mehr Regentage als in Österreich gibt!
Oder ist das einfach die ganz andere „Fahrrad-Kultur“, die dem Alltags-tauglichen Fahrrad den Vorzug gibt gegenüber den „Mountainbikes“ und den „Fixies“ hierorts?

http://www.youtube.com/watch?v=WkgKYjrNLwg

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2 Antworten to “Wiens Schönwetter-RadlerInnen”

  1. Prof. Rainer Coufal Says:

    Es ist die einzigartige Fahrradkultur, die die Holländer haben, neben einer fast perfekten Infrastruktur mit – den Radl-Talibanen des „Radfahrens auf der Fahrbahn“ ins Stammbuch geschrieben – baulich von der Fahrbahn und damit vom Autoverkehr getrennten RADWEGEN!
    Da könnten selbst die Grünen GRÜN vor Neid im Gesicht werden, wenn man sich die selbstverständliche Fahrradnutzung dort ansieht…

  2. Wolfgang Rauh Says:

    Welche Investition bringt wohl die stärkste Zunahme des Fahrradverkehrs? Hat eine Straße Radwege oder keine, verändert das die Fahrradfrequenz so ca. um einen Faktor 2. Regen oder kein Regen – das verändert die Fahrradfrequenz (jedenfalls in Wien!) locker um einen Faktor 10. Wie wärs eigentlich mit überdachten Straßen oder zumindest einem Dach über dem rechten Fahrstreifen? Dass dadurch das Unfallrisiko zunimmt, so wie durch die derzeitigen „Radwege“, wäre jedenfalls unwahrscheinlich.

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