Beschäftigungstherapie am Donaukanal

„Man stelle sich vor der Kirtag von Kirchstetten würde auf die nahe Autobahn verlegt und plane dann eine Kampagne zur „Verbesserung des fairen Miteinanders“, weil die Autofahrer eine verordnete Tempo 30 Zone nicht einhalten…“ so etwa sieht Alle-Tage-Radler F. O. die Situation am Donaukanal.
Ganz dürfte das zwar so nicht stimmen, aber es steht fest, dass durch diverse „Events“ – manche haben dort festen Platz gefunden, wie die „Summer Stage“ – die Räume für den Radverkehr immer mehr dicht gemacht werden, ohne dass man an der Oberfläche entscheidende Verbesserungen zusammen bringt, für diejenigen, die entlang des Donaukanals doch rascher vorankommen wollen.
Es gibt keine Pläne etwa den Fußgeher- und Radverkehr (derzeit Geh- und Radweg) zwischen Salztorbrücke und Urania zu ungunsten einer Autospur zu entflechten, ebenso denkt niemand darüber nach, ob ein Radweg zwischen Augartenbrücke und Salztorbrücke nicht sinnvoll wäre!
Freilich, selbst wenn wir eine dermaßen tolle und effektive Radverkehrsplanung hätten – mit dem entsprechenden Umsetzungswillen – ist zu befürchten, dass unter Umständen durch dieses Angebot die Nutzung des Donaukanalufers für den Radverkehr überhaupt in Frage gestellt werden könnte!
Was ja dem gelernten Wiener (auch der Wienerin) nicht allzu abseitig vorkommen dürfte!?

Inzwischen üben „Donaukanalkoordination“, Stadtpsychologen, angepasste „Radlobbyisten“ und andere „Projekt-Gierige“ im seltsamen Denglish (Generationenwalk, Mixed-Culture-Walk, Öko-Walks) die Verbrüderung (und –schwesterung) aller Fußgeher- und RadlerInnen!

fairnesszone

http://www.wien.gv.at/verkehr/zufussgehen/fruehling/aktionswochen.html

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Eine Antwort to “Beschäftigungstherapie am Donaukanal”

  1. Franz B. Says:

    Ein Erbe der rot-grünen „Problembären“ Schicker-Chorherr (www.presse.at). Dafür will man mit grün gestrichenen Radwegerln von Planungsfehlern ablenken!
    Seit Jahren wurde es immer ärger mit dem Kommerz am Ufer; im Sommer kommt man kaum mehr weiter.
    Oben am Franz Josefs-Kai dürfen die Autos 3-spurig dahin rasen, wo bleibt die grüne Verkehrspolitik?

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